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+++ Unfälle +++ Chaos A 14 +++ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: hp   
Dienstag, den 28. April 2015 um 20:19 Uhr

15.04.28vkuHeute Nachmittag kam es auf der A 14 sowie auf der B100 in kurzer Zeit zu mehreren Unfällen, die Stau und Verwirrung verursachten. Das Einsatzleitzentrum beorderte zunächst Kräfte der Haupt- und Südwache sowie der freiwilligen Feuerwehr zur Auffahrt Peißen, da sich dort ein Kleintransporter aus bisher noch ungeklärter Ursache überschlagen hatte. Eine Person wurde dabei verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Während der Rettungsarbeiten kam es zu einem Folgeunfall am Ende des Staus. Zwei Sattelzüge sowie ein PKW konnten nicht rechtzeitig bremsen und kollidierten miteinander. Auch hier wurden mehrere Personen verletzt und ein Fahrer eingeklemmt. Weiterhin liefen große Mengen Kraftstoff aus, der sich auf der Autobahn und im Straßengraben ausbreitete. Da die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr nicht zurückfahren konnten, mussten zwei Einsatzfahrzeuge in Richtung Magdeburg fahren und an der nächsten Abfahrt wenden. Während der Umstellung der Kräfte und Mittel kam es zu einem weiteren schweren Unfall auf der B 100. Diese 3. Unfallstelle sollte sich zwischen der BAB 14 und der Abfahrt Halle-Ost befinden. Als Kräfte und Mittel von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert und auf der Anfahrt waren, wurde ein 4. schwerer Verkehrsunfall auf der B100, im Bereich BAB 9 und Landsberg, gemeldet. Dort war ein PKW gegen einen Baum geprallt. Auch da war der Fahrer schwer verletzt und eingeklemmt. Die Disponenten des Einsatzleitzentrums Halle-Saalekreis hatten nun sprichwörtlich Schweißperlen auf der Stirn stehen. Durch zahlreiche widersprüchliche Informationen sowie durch Staus und verstellte Zufahren war es extrem schwierig ausreichende Kräfte zu allen Einsatzstellen zu beordern. Ein alarmierter Rettungshubschrauber konnte den Bereich von Halle bis Landsberg in kürzester Zeit absuchen und die Annahme des Einsatzleitzentrums bestätigen, die 3. Unfallstelle gab es nicht wirklich. Vermutlich hatte sich der Anrufer mit der Ortsangabe geirrt. Gemeint hatte er sicherlich die Unfallstelle in Höhe des Gewerbegebietes Landsberg. Den erfahrenen Disponenten gelang es einen Gesamtüberblick zu erhalten und setzten Berufs- und freiwillige Feuerwehr effizient ein.  Den Einsatzkräften der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes gelang es alle Gefahrensituationen schnell und professionell  abzuklären. Alle Personen konnten lebend gerettet werden und wurden, zum Teil mit Hubschraubern, in umliegende Krankenhäuser überführt. Durch Rettungsarbeiten kam es zu stundenlangen Sperrungen und zu einem erheblichen Verkehrschaos.

 
+++ Trauer +++ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: hp   
Dienstag, den 28. April 2015 um 20:18 Uhr

15.04.28trauerHeute Vormittag kamen Angehörige, Kollegen und Freunde des am Donnerstag tödlichen verunglückten Polizisten am Unglücksort zusammen, um gemeinsam zu trauern und ein Kreuz aufzustellen. Tragische Umstände, die kaum jemand begreifen und fassen kann, haben zwei Familien in tiefe Trauer gestürzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, die am Unglücktag als erste vor Ort waren, beteiligten sich an der Schweigeminute, um an die Unfallopfer zu gedenken. Trotz aller Bemühungen am Tag der Tragödie, kam jede Hilfe zu spät. Die  Angehörigen der Feuerwehr Halle (Saale) möchten auf diesen Wege, den Familien sowie den Einsatzkräften der Polizei ihre Trauer und ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

 
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